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Vom Buchlieferanten zum europäischen Player der Bibliotheksbranche

70 Jahre an der Seite der Bibliotheken: ekz.bibliotheksservice GmbH feiert Geburtstag mit Fachtagung und Hausmesse „Inspirationen“

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Referenten und Gastgeber bei der Fachtagung und Hausmesse „Inspirationen“

 

Mit einer Gründungsversammlung im Reutlinger Gasthof „Ringelbach“ im Februar 1947 begann die ekz-Erfolgsgeschichte. Fast auf den Tag genau sieben Jahrzehnte später trafen sich über 200 Gäste aus der Bibliothekswelt zum Geburtstagsfest in der Firmenzentrale der ekz.bibliotheksservice GmbH in der Reutlinger Bismarckstraße. Die Besucher der Fachtagung und Hausmesse „Inspirationen 2017“ nutzten die Gelegenheit nicht nur zum Gratulieren, sondern nahmen auch wertvolle Anregungen für ihre Bibliotheksarbeit mit nach Hause.

Wie können Bibliotheken in Zeiten des Wandels ihre gesellschaftliche Relevanz untermauern und ausbauen? Der niederländische Architekt und International Creative Guide Aat Vos plädierte in seinem Vortrag über Innenraumgestaltung dafür, dass Bibliotheken ein Dritter Ort für alle werden: „Es geht mehr und mehr um den Kontext und nicht nur um den Inhalt, wenn es zur Entwicklung eines relevanten Dritten Ortes für alle kommt.“ Dies sei eine sehr inspirierende und positive Nachricht für alle Bibliotheken weltweit und eröffne neue Perspektiven.

Weiterhin eine Herausforderung für Bibliotheken bleibt das Medienangebot. Heute stellt sich immer öfter die Frage: Print oder digital? Der Leiter Media der Unternehmensberatung Deloitte, Klaus Böhm, präsentierte die Ergebnisse des Deloitte Media Survey 2016. Böhm machte deutlich, dass es bei der Mediennutzung in Deutschland bislang keine Umwälzung gab und diese auch in naher Zukunft nicht zu erwarten sei. Die Folgen der Digitalisierung würden zwar auch bei den Medien spürbar, die Verbraucher jedoch nutzten weiterhin intensiv traditionelle Angebote wie gedruckte Zeitungen und lineares Programmfernsehen. Die neuen Dienste seien dennoch auf dem Vormarsch. Die Akzeptanz digitaler Formate sinkt in älteren Zielgruppen dabei je nach Medium in unterschiedlichem Maß.

Nach wie vor wünschen sich Bürgerinnen und Bürgern von Bibliotheken vor allem eine große Medienvielfalt, dies belegt die Allensbach-Studie „Die Zukunft der Bibliotheken in Deutschland“ von 2016: 76 Prozent der Befragten möchten vor allem ein umfangreiches Angebot an Büchern, E-Books, Zeitschriften, Musik und Filmen; 70 Prozent legen Wert auf eine gute fachliche Beratung durch geschultes Personal. Nahezu ebenso viele, 71 Prozent, halten eine angenehme Atmosphäre für sehr wichtig.

Weg von der „Ausleihstation“ hin zur Bibliothekslandschaft mit Erlebnischarakter – das ist heute in vielen Einrichtungen schon Realität. Dieser Wandel spiegelt sich auch in der Entwicklung des führenden europäischen Dienstleisters für Bibliotheken. Barbara Lison, Direktorin der Stadtbibliothek Bremen und Mitglied im ekz-Aufsichtsrat, betonte in ihrem Festvortrag die besondere „DNA“, die die ekz auf dem deutschen und auch europäischen Bibliotheksmarkt so erfolgreich und einzigartig macht: Die Entwicklungslinien reichen vom reinen Buchverkauf mit Spezialeinbänden für Bibliotheken hin zum Komplettanbieter in allen relevanten Dienstleistungsbereichen, „vom nationalen Anbieter zu einem europäischen Player“. Ihr Fazit lautete: „Wenn es die ekz nicht gäbe, müsste man sie erfinden.“

Einen anderen Blick auf den Reutlinger Dienstleister warf Prof. Dr. Manfred Pollanz, Unternehmensberater und Lehrender an der Hochschule Konstanz sowie ebenfalls Mitglied im ekz-Aufsichtsrat: Handelt es sich um einen „typischen Mittelständler“ aus Schwaben oder um ein ganz besonderes Unternehmen? Ausgehend von der Labyrinth-Metapher und der besonderen kulturspezifischen Dimension des Mediums Buch veranschaulichte er, wie durch die Digitalisierung getriebene, innovative und integrierte Lösungskonzepte der ekz zur Bibliotheksentwicklung gewissermaßen wie ein Spiegel wirken. Dieser reflektiere einerseits den fundamentalen Wandel in der Bibliothekslandschaft, andererseits aber auch die konsequente Entwicklung der ekz hin zu einem technologiebasierten Full-Service-Anbieter.

Wie umfassend und besonders die Anforderungen an einen Bibliotheksdienstleister sind, wurde auch auf der die Fachvorträge begleitenden Hausmesse deutlich. Alle Unternehmen der ekz-Gruppe waren mit eigenen Ständen vertreten, an denen sie ihre aktuellen Lösungen für Bibliotheken vorstellten.

So zeigte die neue ekz-Möbelserie „SichtBar“, dass Medienpräsentation außergewöhnlich wandlungsfähig und auffallend sein kann. Die Fragen der Teilnehmer zum neuen internationalen Regelwerk RDA (Resource Description and Access) beantworteten Fachleute der Abteilung Bibliothekarische Dienste an einem speziellen „RDA Information Point“ und auch zum effizienten Bestandsaufbau mit den neuen Approval Plans war Näheres zu erfahren.

Kinder schon früh für die Bibliothek zu begeistern, das gelingt vor Ort mit den vorgestellten interaktiven Spielsystemen oder mobil und digital mit der beliebten Kinderbuch-App TigerBooks, die Bibliotheken dank der divibib in ihr Angebot integrieren können. Lebenslanges Lernen unterstützen Bibliotheken heute mit dem E-Learning-Programm in der Onleihe.

Ein gehostetes Bibliotheksmanagementsystem, einen umfangreichen Datenpool sowie ein leistungsstarkes Discoverysystem bietet das jüngste Mitglied der ekz-Gruppe, LMSCloud. Zwei Neuheiten von EasyCheck erleichtern die praktische Bibliotheksarbeit: Der „Tablet-Butler“ zur automatischen Ausleihe von Mobilcomputern und ein zuverlässiges mobiles RFID-Handlesegerät für die komfortable Inventur. Seine robusten und platzsparenden Nonbookverpackungen präsentierte NORIS. Die Auszubildenden der ekz haben in ihrer Juniorenfirma biblioquest neue Produkte für die jüngsten Bibliotheksfans zusammengestellt. Dazu gehören verschiedene Puzzles und Lernspiele, aber auch praktische Aufbewahrungsmöbel.

Vom Lieferanten zum Partner für ganzheitliche Lösungen – diese Entwicklung der ekz wurde an ihrem 70. Geburtstag gerade in der Bandbreite ihrer Produkte und Dienstleistungen, aber auch durch die Fachvorträge deutlich.

Weitere Informationen sowie aktuelle Fotos von der Veranstaltung finden Sie auch auf Facebook, Flickr und unter http://inspirationen.ekz.de

Ihr Ansprechpartner:
Andreas Mittrowann
Bibliothekarischer Direktor
ekz.bibliotheksservice GmbH
Telefon 07121 144-111
Andreas.Mittrowann@ekz.de

Studie und Konferenz: Mehrheit der Bürger hält Bibliotheken auch in Zukunft für wichtig

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Referenten und Veranstalter bei der internationalen Konferenz „Chancen 2016: Bibliotheken meistern den Wandel“

Aktuelle Allensbach-Umfrage und Bibliothekskonferenz „Chancen 2016: Bibliotheken meistern den Wandel“ zeigen Herausforderungen und Lösungsansätze

Die Deutschen wollen, dass es in ihrem Land auch in Zukunft öffentliche Bibliotheken gibt. Dieses war eines der Ergebnisse einer aktuellen Allensbach-Studie, die im Rahmen der internationalen Konferenz „Chancen 2016: Bibliotheken meistern den Wandel“ am 28. Januar 2016 im Goethe-Institut in München vorgestellt wurde. 58 Prozent der Bürger im Alter von 16 bis 75 Jahren finden es demnach wichtig, dass Bibliotheken in Deutschland weiterhin eine feste Größe sind, 32 Prozent halten es sogar für sehr wichtig.

Digitalisierung, neue Technologien, Strukturwandel in den Kommunen, Zuwanderung und Flüchtlinge – genau wie die Bürgerinnen und Bürger, stehen die Bibliotheken vor großen Herausforderungen. Diesen widmete sich die Konferenz, zu der Klaus Krischok, Abteilungsleiter Information Goethe-Institut, zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland willkommen hieß.

Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlamentes, bezeichnete in seiner Videobotschaft Bibliotheken als „Orte des Zusammenkommens“ und des Dialogs. „Bibliotheken sind für den einzelnen Besucher, für die Gesellschaft insgesamt und unser Zusammenleben in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt von immenser Bedeutung. Die Zukunft dieser bedeutenden Institution des öffentlichen Lebens zu garantieren, ist eine wichtige Aufgabe für uns alle.“

Als designierte Präsidentin des bibliothekarischen Weltverbandes IFLA betonte Glòria Pérez-Salmerón im Rahmen der Konferenz: „Unser Ziel ist, dass Bibliotheken in einem sich immer schneller wandelnden Umfeld eine feste Größe bleiben, die Bürgern den gleichberechtigten Zugang zu Wissen, Informtion und kulturellem Erbe sowie zu einem umfassenden bibliothekarischen Service sichert, um so aktiv zu einer gut informierten, starken Gesellschaft beizutragen. Bibliotheken sind Motoren des Wandels, die eine nachhaltige Entwicklung antreiben.“

Ob Bibliotheken dieses Ziel erreichen, hängt entscheidend davon ab, inwieweit es ihnen gelingt, die sich verändernden Bedürfnisse und Erwartungen der Bürger zu erkennen und aufzugreifen, so die aktuelle Allensbach-Studie „Die Zukunft der Bibliotheken in Deutschland“. 26 Prozent der Bevölkerung haben dieser zufolge im vergangenen Jahr regelmäßig eine Bibliothek besucht. Damit bewegt sich die Bibliotheksnutzung trotz des digitalen Wandels auf konstant hohem Niveau. Auch Jüngere nutzen das Angebot weit überdurchschnittlich. Von den 16- bis 29-Jährigen haben 35 Prozent in den letzten zwölf Monaten eine Bibliothek genutzt.

Wie aber stellen sich die Bürger die ideale Bibliothek vor? 76 Prozent wünschen sich ein umfangreiches Angebot an Büchern, E-Books, Zeitschriften, Musik und Filmen; 70 Prozent möchten eine gute fachliche Beratung durch geschultes Personal. Nahezu ebenso viele – 71 Prozent – halten eine angenehme Atmosphäre für sehr wichtig.

Die zukunftsgerichtete Konferenz „Chancen 2016“ war ein deutliches Signal, dass Bibliotheken auf dem richtigen Weg sind, die Rolle in der Gesellschaft einzunehmen, die ihnen die Allensbach-Studie bescheinigt.

Veranstalter waren die ekz.bibliotheksservice GmbH und ihre Partner, der Berufsverband Information und Bibliothek (BIB), der Deutsche Bibliotheksverband (dbv), das Goethe-Institut e. V. und die Münchner Stadtbibliothek.

Mehr Informationen zur Veranstaltung, die Allensbach-Studie und die Grußbotschaft von Martin Schulz finden Sie auch hier.

Ihr Ansprechpartner:
Andreas Mittrowann
Bibliothekarischer Direktor
ekz.bibliotheksservice GmbH
Telefon 07121 144-111
Andreas.Mittrowann@ekz.de

 

„Inspirationen 2015“: ekz-Gruppe begeistert zum zweiten Mal mit erfolgreicher Frühjahrsmesse

„Inspirationen 2015“ in Reutlingen

 

Als perfekter Ort für Innovationen und Austausch zeigte sich die ekz am 19. März 2015 bei ihrer Frühjahrsmesse „Inspirationen“. Bereits zum zweiten Mal kamen mehr als 150 Teilnehmer in Reutlingen zusammen, um Impulse fürs neue Bibliotheksjahr mitzunehmen.

„Neben den Service- und Produktinnovationen setzen wir bei unserer diesjährigen Frühjahrsmesse auf spannende Inhalte in unserem Vortragsprogramm mit hochkarätigen Experten“, betont ekz-Geschäftsführer Dr. Jörg Meyer. Themen wie „Morgenstadt“, „Gutenberggalaxis“, „Zukunftsrollen für Bibliotheken“ und „Lernen mit neuen Medien“ gaben den Besuchern Anregungen, wie Bibliotheken die Herausforderungen der kommenden Jahre meistern können. „Wir sind stolz, dass wir auch in diesem Jahr namhafte Referenten gewinnen konnten, deren Erkenntnisse aus anderen Fachgebieten auf die Bibliothekswelt übertragen werden können“, freut sich Andreas Mittrowann, Bibliothekarischer Direktor der ekz. So kamen die Vortragenden in diesem Jahr unter anderem aus den Bereichen Unternehmensberatung, Erziehungswissenschaft sowie Arbeitswirtschaft und Organisation.

Dipl.-Ing. Steffen Braun vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation warf in seinem Vortrag einen Blick auf die „Morgenstadt“: Wie gestalten sich Infrastrukturen, Architektur und urbaner Lebensraum in der Zukunft? Das Stichwort „Zukunft“ griff auch Tina Schurig auf, Studierende an der Stuttgarter Hochschule der Medien. In ihrer Bachelorarbeit hat sie Zukunftsrollen von Bibliotheken analysiert und dazu internationale Experten befragt. Sie verglich Sichtweisen in den USA, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Singapur und Australien mit den Ergebnissen der ekz-Kundenbefragung 2014 und stellte fest, dass Bibliotheken in allen untersuchten Ländern an Findungsprozessen arbeiten, sich aber leichte Unterschiede in den Schwerpunkten der Rollen abzeichnen. Eine „Cross-Over“-Rolle mit der Funktion „Nahtstelle zwischen physischer und digitaler Welt“ lässt sich besonders in Dänemark und Finnland feststellen und einen „Vorsprung“ macht sie vor allem in den Ländern aus, in denen Bibliotheken eine große Wertschätzung genießen.

Die weiteren Vorträge setzten ihre Schwerpunkte auf die digitalen Entwicklungen im Medienbereich. Der renommierte Wissenschaftler Prof. Dr. Stefan Aufenanger von der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz stellte das aktuelle und künftige Lernen mit digitalen Medien in den Mittelpunkt seiner Ausführungen und abschließend machte sich Ehrhardt Heinold von der Hamburger Unternehmensberatung Heinold, Spiller & Partner daran, zusammen mit den Konferenzteilnehmern die Gutenberggalaxis zu vermessen. Er riet den Zuhörern, eine überzeugende Strategie für ihre Positionierung in der digitalen Welt zu entwickeln, bei der unter anderem klare Ziele, der lokale Standort, ein kundenorientiertes Medienangebot und ein durchdachtes Marketing ein überzeugendes Ganzes bilden.

Tina Goldammer, Leiterin Benutzungsmanagement der Stadtbibliothek Chemnitz zieht das Resümee: „Ich bin begeistert von der Inspirationen-Messe und vom Gesamt-Konzept sehr angetan. Die Verbindung von digitalen Dingen zum realen Leben und das Einbringen der Bibliothek in den städtischen Raum sind hier gut verknüpft worden. Ich finde es gut, dass der interdisziplinäre Schritt zu einem Architekten oder auch zum Fraunhofer-Institut gelungen ist, um auch mit zu beleuchten, wie sich die Stadt entwickelt.“ „Absolut erfrischend und für mich auch sehr motivierend“, findet Birgit König, Leiterin der Mediathek Lahr. „Diese Bürgerbeteiligung an die Bibliotheken heranzuziehen, das fand ich heute einen ganz tollen Aspekt, den ich gerne weitertragen möchte in den nächsten Jahren.“

„Ich habe die Vorträge sehr intensiv verfolgt und sie haben mir ausgesprochen gut gefallen“, freut sich Dr. Arne Ackermann, Direktor der Stadtbibliothek München. „Highlight war für mich das Thema ‚Morgenstadt‘, weil die Positionierung von Bibliotheken in einer Community für die Zukunft die entscheidende Frage ist.“ Und auch über die zukunftsfähige Gestaltung der Bibliotheksräume habe er praktische Anregungen erhalten, so Ackermann: „Wir haben heute diese Formel gehört: 70 Prozent Freiflächen, um Begegnungen zu ermöglichen, 30 Prozent für den Bestand. Das ist ein Konzept, das die ekz hier im Ausstellungsbereich schon konsequent umgesetzt hat!“

Zwischen den Vorträgen und Workshops informierten sich die Gäste über die innovative Produktwelt der ekz-Gruppe. Viele dieser Entwicklungen sind in enger Abstimmung mit den Bibliotheken entstanden und sollen ihnen die erfolgreiche Gestaltung der Zukunft ermöglichen. Ein zentrales Thema war hierbei die ganzheitliche Bibliotheksplanung. Sie reicht von der Beratung über die komplette Konzeption und Einrichtung bis hin zu einzelnen Möbelstücken. „Dabei beziehen wir gesellschaftliche Entwicklungen und Bibliothekstrends mit ein. So erfüllen wir auch neue Ansprüche an Bibliotheken, wie etwa die Schaffung von Lernräumen und von besonderer Aufenthaltsqualität“, erläutert Andreas Ptack, Leitung Bibliotheksausstattung bei der ekz, das Konzept. Beispiele hierfür waren natürlich auch auf der Frühjahrsmesse live zu sehen: abgetrennte Sitzecken, außergewöhnliche Einzelmöbel oder flexibel kombinierbare Arbeitsplätze – die Gäste nahmen gerne die Anregungen der ekz-Ausstattungsexperten mit nach Hause.

Ob verstellbarer Tablet-Halter oder Lernspielball für die interkulturelle Bibliotheksarbeit: Die ekz zeigte in Reutlingen auch zahlreiche innovative und praktischen Accessoires, die Alltägliches leichter machen – gerne mit Spaßfaktor! Pünktlich zur Hausmesse stellte die Nürnberger ekz-Tochter NORIS ebenfalls ihre neuen BiblioDiscpacks® für sechs oder acht DVDs vor.

Eine kleine Sensation hatte das Tochterunternehmen EasyCheck im Gepäck: Der Technologiespezialist stattete mit OPEN LIBRARY, seinem neuen System für die automatische Zutrittskontrolle, in Hamburg Deutschlands erste Selbstbedienungs-Bibliothek aus und berichtete über die Erfahrungen: „OPEN LIBRARY funktioniert dabei so einfach und sicher wie Bücher ausleihen am Selbstverbucher. In Hamburgs Stadtteil Finkenwerder ist das System bereits seit drei Monaten erfolgreich im Einsatz“, so Stefan Wahl, Geschäftsführer der EasyCheck.

Auch in der digitalen Bibliothekswelt entwickelt die ekz-Gruppe ihre Angebote zielgerichtet weiter: Die divibib zeigte eine Vorschau auf ihren neu gestalteten und optimierten Medienshop sowie auf den geplanten Relaunch der Onleihe. Als Partner für den „Kaufbutton“ präsentierte sich das Downloadportal sofortwelten.de. Passend dazu bot der ekz-Fortbildungsbereich eine Sprechstunde zu digitalen Medien und mobilen Geräten. Schule + Bibliothek lud ein zu Workshops rund um Angebote für Schulbibliotheken, wie etwa den AUDITORIX-Hörkoffer oder das LexiMobil.

„Inspirationen“ begeisterte mit seinem Mix aus hochwertigen Fachbeiträgen und Produktmesse auch in diesem Jahr wieder die Gäste. Die ekz konnte so an den erfolgreichen Auftakt der Veranstaltungsreihe im Jahr 2013 anknüpfen. Die nächsten „Inspirationen“ sind für das Frühjahr 2017 geplant.

Impressionen der Veranstaltung finden Sie auch auf Facebook und Flickr.

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Andreas Mittrowann
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Andreas.Mittrowann@ekz.de

„Sehr gelungen, lebendig und auf hohem Niveau“: Konferenz „Chancen 2014“ beeindruckt Teilnehmer

"Chancen 2014": Veranstalter und Referenten (Foto: ekz)

„Chancen 2014“: Veranstalter und Referenten (Foto: ekz)

Innovativ, inspirierend und ideengebend – bei der Konferenz „Chancen 2014: Erfolgsfaktor Bibliotheksstrategie“ am 20. Februar 2014 in Berlin, die der Deutsche Bibliotheksverband (dbv), der Berufsverband Information Bibliothek (BIB) und die ekz.bibliotheksservice GmbH gemeinsam veranstalteten, standen neben Fachvorträgen aus der Bibliothekswelt auch der aktive Austausch in einem World-Café zur Entwicklung von Bibliotheksstrategien auf dem Programm.

Gesellschaftliche und technologische Entwicklungen fordern öffentliche Bibliotheken heraus. Wie soll sich die einzelne Bibliothek vor Ort positionieren? Können lokale, regionale oder nationale Strategien bei der Zukunftssicherung helfen? Welche Aspekte müssen Bibliotheken bei ihrer Strategie berücksichtigen? Um Antworten auf diese Fragen ging es bei der Konferenz „Chancen 2014: Erfolgsfaktor Bibliotheksstrategie“ am 20. Februar 2014 in Berlin, die der Deutsche Bibliotheksverband e. V. (dbv), der Berufsverband Information Bibliothek e. V. (BiB) und die ekz.bibliotheksservice GmbH veranstalteten. Rund 180 Gäste aus Deutschland, Schweden und der Schweiz waren zu dieser eintägigen Veranstaltung ins Berliner Ellington Hotel gekommen.

Zum Markenzeichen wurde die Konferenzreihe „Chancen“, die alle zwei Jahre stattfindet, durch die ausgewogene Balance zwischen Information und Praxis. So gab es diesmal neben Vorträgen von Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik und der internationalen Fachwelt einen interaktiven Baustein mit der erfolgreichen World-Café-Methode. Dabei formulierten die Teilnehmer in verschiedenen Gruppen und an wechselnden Tischen nicht nur Ziele für eine individuelle Bibliotheksstrategie, sondern konnten bereits Ansätze für die eigene Umsetzung mit nach Hause nehmen.

Der Vortrag von Chefredakteur Christoph Seeger (Harvard Business Manager) machte anhand der Unternehmen Encyclopedia Britannica, Burberry und Harvard Business Manager deutlich, wie sich Bibliotheken von Unternehmen inspirieren lassen können, die mit einer strategischen Neuausrichtung erfolgreich Krisen bewältigt haben. Einen konkreten Rahmen für nachhaltigen Bibliothekserfolg entwarfen am Beispiel Schleswig-Holsteins Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen, Direktor der Büchereizentrale Schleswig-Holstein und Präsident des bibliothekarischen Dachverbandes BID sowie Rolf Teucher, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Rendsburg. Zentrale Rollen spielten hierbei ein strategischer Entwicklungsplan, das geplante Bibliotheksgesetz für das nördlichste Bundesland sowie die notwendige Lobbyarbeit für die Politik. Inga Lundén, Direktorin der Stockholmer Stadtbibliothek und Vorsitzende des schwedischen Bibliotheksverbands, zeigte anhand des bereits dritten Strategieplanes ihres Hauses, wie eine konsequente Zielausrichtung, das Programm „Stockholm City Vision 2030“ und Themen wie Lernen und Erleben in der Bibliothek eine ideenreiche Verbindung eingehen.

„Eine überzeugende Veranstaltung, die ihren Anspruch durch anregende Referenten und die innovative World-Café-Methode voll eingelöst hat“, so Barbara Brockamp, Leiterin der Stadtbibliothek Minden. Direktorin Hannelore Vogt von der Stadtbibliothek Köln fügt an: „Die Veranstaltung war wieder ein toller Erfolg. Obwohl ich schon viel zum Thema weiß, konnte ich neue und inspirierende Gedanken mitnehmen. DANKE.“ „Für mich als Kulturdezernent die perfekte Gelegenheit, einen tieferen Einblick in die aktuelle Fachdiskussion bei den Bibliotheken zu gewinnen“, ergänzte Walter Neuling von der Bezirksregierung Detmold. Dass es nicht nur bei der Strategiebildung bleiben darf, unterstrich die Landtagsabgeordnete Verena Wicke-Scheil (Bündnis 90/Die Grünen) aus Sachsen-Anhalt eindrucksvoll in ihrem Resümee: „Die Veranstaltung fand ich sehr gelungen, lebendig, auf hohem Niveau und sehr anregend, auch für meine parlamentarische Arbeit. Wenn Bibliotheken in Zukunft erfolgreich sein wollen, dann müssen sie allerdings viel offensiver auftreten!“

Weitere Informationen zu den Konferenz-Themen und zum World Café lesen Sie im Blog zur Konferenz http://chancen2014.wordpress.com sowie unter http://chancen2014.ekz.de

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