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„Inspirationen 2015“: ekz-Gruppe begeistert zum zweiten Mal mit erfolgreicher Frühjahrsmesse

„Inspirationen 2015“ in Reutlingen

 

Als perfekter Ort für Innovationen und Austausch zeigte sich die ekz am 19. März 2015 bei ihrer Frühjahrsmesse „Inspirationen“. Bereits zum zweiten Mal kamen mehr als 150 Teilnehmer in Reutlingen zusammen, um Impulse fürs neue Bibliotheksjahr mitzunehmen.

„Neben den Service- und Produktinnovationen setzen wir bei unserer diesjährigen Frühjahrsmesse auf spannende Inhalte in unserem Vortragsprogramm mit hochkarätigen Experten“, betont ekz-Geschäftsführer Dr. Jörg Meyer. Themen wie „Morgenstadt“, „Gutenberggalaxis“, „Zukunftsrollen für Bibliotheken“ und „Lernen mit neuen Medien“ gaben den Besuchern Anregungen, wie Bibliotheken die Herausforderungen der kommenden Jahre meistern können. „Wir sind stolz, dass wir auch in diesem Jahr namhafte Referenten gewinnen konnten, deren Erkenntnisse aus anderen Fachgebieten auf die Bibliothekswelt übertragen werden können“, freut sich Andreas Mittrowann, Bibliothekarischer Direktor der ekz. So kamen die Vortragenden in diesem Jahr unter anderem aus den Bereichen Unternehmensberatung, Erziehungswissenschaft sowie Arbeitswirtschaft und Organisation.

Dipl.-Ing. Steffen Braun vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation warf in seinem Vortrag einen Blick auf die „Morgenstadt“: Wie gestalten sich Infrastrukturen, Architektur und urbaner Lebensraum in der Zukunft? Das Stichwort „Zukunft“ griff auch Tina Schurig auf, Studierende an der Stuttgarter Hochschule der Medien. In ihrer Bachelorarbeit hat sie Zukunftsrollen von Bibliotheken analysiert und dazu internationale Experten befragt. Sie verglich Sichtweisen in den USA, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Singapur und Australien mit den Ergebnissen der ekz-Kundenbefragung 2014 und stellte fest, dass Bibliotheken in allen untersuchten Ländern an Findungsprozessen arbeiten, sich aber leichte Unterschiede in den Schwerpunkten der Rollen abzeichnen. Eine „Cross-Over“-Rolle mit der Funktion „Nahtstelle zwischen physischer und digitaler Welt“ lässt sich besonders in Dänemark und Finnland feststellen und einen „Vorsprung“ macht sie vor allem in den Ländern aus, in denen Bibliotheken eine große Wertschätzung genießen.

Die weiteren Vorträge setzten ihre Schwerpunkte auf die digitalen Entwicklungen im Medienbereich. Der renommierte Wissenschaftler Prof. Dr. Stefan Aufenanger von der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz stellte das aktuelle und künftige Lernen mit digitalen Medien in den Mittelpunkt seiner Ausführungen und abschließend machte sich Ehrhardt Heinold von der Hamburger Unternehmensberatung Heinold, Spiller & Partner daran, zusammen mit den Konferenzteilnehmern die Gutenberggalaxis zu vermessen. Er riet den Zuhörern, eine überzeugende Strategie für ihre Positionierung in der digitalen Welt zu entwickeln, bei der unter anderem klare Ziele, der lokale Standort, ein kundenorientiertes Medienangebot und ein durchdachtes Marketing ein überzeugendes Ganzes bilden.

Tina Goldammer, Leiterin Benutzungsmanagement der Stadtbibliothek Chemnitz zieht das Resümee: „Ich bin begeistert von der Inspirationen-Messe und vom Gesamt-Konzept sehr angetan. Die Verbindung von digitalen Dingen zum realen Leben und das Einbringen der Bibliothek in den städtischen Raum sind hier gut verknüpft worden. Ich finde es gut, dass der interdisziplinäre Schritt zu einem Architekten oder auch zum Fraunhofer-Institut gelungen ist, um auch mit zu beleuchten, wie sich die Stadt entwickelt.“ „Absolut erfrischend und für mich auch sehr motivierend“, findet Birgit König, Leiterin der Mediathek Lahr. „Diese Bürgerbeteiligung an die Bibliotheken heranzuziehen, das fand ich heute einen ganz tollen Aspekt, den ich gerne weitertragen möchte in den nächsten Jahren.“

„Ich habe die Vorträge sehr intensiv verfolgt und sie haben mir ausgesprochen gut gefallen“, freut sich Dr. Arne Ackermann, Direktor der Stadtbibliothek München. „Highlight war für mich das Thema ‚Morgenstadt‘, weil die Positionierung von Bibliotheken in einer Community für die Zukunft die entscheidende Frage ist.“ Und auch über die zukunftsfähige Gestaltung der Bibliotheksräume habe er praktische Anregungen erhalten, so Ackermann: „Wir haben heute diese Formel gehört: 70 Prozent Freiflächen, um Begegnungen zu ermöglichen, 30 Prozent für den Bestand. Das ist ein Konzept, das die ekz hier im Ausstellungsbereich schon konsequent umgesetzt hat!“

Zwischen den Vorträgen und Workshops informierten sich die Gäste über die innovative Produktwelt der ekz-Gruppe. Viele dieser Entwicklungen sind in enger Abstimmung mit den Bibliotheken entstanden und sollen ihnen die erfolgreiche Gestaltung der Zukunft ermöglichen. Ein zentrales Thema war hierbei die ganzheitliche Bibliotheksplanung. Sie reicht von der Beratung über die komplette Konzeption und Einrichtung bis hin zu einzelnen Möbelstücken. „Dabei beziehen wir gesellschaftliche Entwicklungen und Bibliothekstrends mit ein. So erfüllen wir auch neue Ansprüche an Bibliotheken, wie etwa die Schaffung von Lernräumen und von besonderer Aufenthaltsqualität“, erläutert Andreas Ptack, Leitung Bibliotheksausstattung bei der ekz, das Konzept. Beispiele hierfür waren natürlich auch auf der Frühjahrsmesse live zu sehen: abgetrennte Sitzecken, außergewöhnliche Einzelmöbel oder flexibel kombinierbare Arbeitsplätze – die Gäste nahmen gerne die Anregungen der ekz-Ausstattungsexperten mit nach Hause.

Ob verstellbarer Tablet-Halter oder Lernspielball für die interkulturelle Bibliotheksarbeit: Die ekz zeigte in Reutlingen auch zahlreiche innovative und praktischen Accessoires, die Alltägliches leichter machen – gerne mit Spaßfaktor! Pünktlich zur Hausmesse stellte die Nürnberger ekz-Tochter NORIS ebenfalls ihre neuen BiblioDiscpacks® für sechs oder acht DVDs vor.

Eine kleine Sensation hatte das Tochterunternehmen EasyCheck im Gepäck: Der Technologiespezialist stattete mit OPEN LIBRARY, seinem neuen System für die automatische Zutrittskontrolle, in Hamburg Deutschlands erste Selbstbedienungs-Bibliothek aus und berichtete über die Erfahrungen: „OPEN LIBRARY funktioniert dabei so einfach und sicher wie Bücher ausleihen am Selbstverbucher. In Hamburgs Stadtteil Finkenwerder ist das System bereits seit drei Monaten erfolgreich im Einsatz“, so Stefan Wahl, Geschäftsführer der EasyCheck.

Auch in der digitalen Bibliothekswelt entwickelt die ekz-Gruppe ihre Angebote zielgerichtet weiter: Die divibib zeigte eine Vorschau auf ihren neu gestalteten und optimierten Medienshop sowie auf den geplanten Relaunch der Onleihe. Als Partner für den „Kaufbutton“ präsentierte sich das Downloadportal sofortwelten.de. Passend dazu bot der ekz-Fortbildungsbereich eine Sprechstunde zu digitalen Medien und mobilen Geräten. Schule + Bibliothek lud ein zu Workshops rund um Angebote für Schulbibliotheken, wie etwa den AUDITORIX-Hörkoffer oder das LexiMobil.

„Inspirationen“ begeisterte mit seinem Mix aus hochwertigen Fachbeiträgen und Produktmesse auch in diesem Jahr wieder die Gäste. Die ekz konnte so an den erfolgreichen Auftakt der Veranstaltungsreihe im Jahr 2013 anknüpfen. Die nächsten „Inspirationen“ sind für das Frühjahr 2017 geplant.

Impressionen der Veranstaltung finden Sie auch auf Facebook und Flickr.

Ihr Ansprechpartner:
Andreas Mittrowann
Telefon 07121 144-111
Andreas.Mittrowann@ekz.de

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„Sehr gelungen, lebendig und auf hohem Niveau“: Konferenz „Chancen 2014“ beeindruckt Teilnehmer

"Chancen 2014": Veranstalter und Referenten (Foto: ekz)

„Chancen 2014“: Veranstalter und Referenten (Foto: ekz)

Innovativ, inspirierend und ideengebend – bei der Konferenz „Chancen 2014: Erfolgsfaktor Bibliotheksstrategie“ am 20. Februar 2014 in Berlin, die der Deutsche Bibliotheksverband (dbv), der Berufsverband Information Bibliothek (BIB) und die ekz.bibliotheksservice GmbH gemeinsam veranstalteten, standen neben Fachvorträgen aus der Bibliothekswelt auch der aktive Austausch in einem World-Café zur Entwicklung von Bibliotheksstrategien auf dem Programm.

Gesellschaftliche und technologische Entwicklungen fordern öffentliche Bibliotheken heraus. Wie soll sich die einzelne Bibliothek vor Ort positionieren? Können lokale, regionale oder nationale Strategien bei der Zukunftssicherung helfen? Welche Aspekte müssen Bibliotheken bei ihrer Strategie berücksichtigen? Um Antworten auf diese Fragen ging es bei der Konferenz „Chancen 2014: Erfolgsfaktor Bibliotheksstrategie“ am 20. Februar 2014 in Berlin, die der Deutsche Bibliotheksverband e. V. (dbv), der Berufsverband Information Bibliothek e. V. (BiB) und die ekz.bibliotheksservice GmbH veranstalteten. Rund 180 Gäste aus Deutschland, Schweden und der Schweiz waren zu dieser eintägigen Veranstaltung ins Berliner Ellington Hotel gekommen.

Zum Markenzeichen wurde die Konferenzreihe „Chancen“, die alle zwei Jahre stattfindet, durch die ausgewogene Balance zwischen Information und Praxis. So gab es diesmal neben Vorträgen von Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Politik und der internationalen Fachwelt einen interaktiven Baustein mit der erfolgreichen World-Café-Methode. Dabei formulierten die Teilnehmer in verschiedenen Gruppen und an wechselnden Tischen nicht nur Ziele für eine individuelle Bibliotheksstrategie, sondern konnten bereits Ansätze für die eigene Umsetzung mit nach Hause nehmen.

Der Vortrag von Chefredakteur Christoph Seeger (Harvard Business Manager) machte anhand der Unternehmen Encyclopedia Britannica, Burberry und Harvard Business Manager deutlich, wie sich Bibliotheken von Unternehmen inspirieren lassen können, die mit einer strategischen Neuausrichtung erfolgreich Krisen bewältigt haben. Einen konkreten Rahmen für nachhaltigen Bibliothekserfolg entwarfen am Beispiel Schleswig-Holsteins Dr. Heinz-Jürgen Lorenzen, Direktor der Büchereizentrale Schleswig-Holstein und Präsident des bibliothekarischen Dachverbandes BID sowie Rolf Teucher, ehemaliger Bürgermeister der Stadt Rendsburg. Zentrale Rollen spielten hierbei ein strategischer Entwicklungsplan, das geplante Bibliotheksgesetz für das nördlichste Bundesland sowie die notwendige Lobbyarbeit für die Politik. Inga Lundén, Direktorin der Stockholmer Stadtbibliothek und Vorsitzende des schwedischen Bibliotheksverbands, zeigte anhand des bereits dritten Strategieplanes ihres Hauses, wie eine konsequente Zielausrichtung, das Programm „Stockholm City Vision 2030“ und Themen wie Lernen und Erleben in der Bibliothek eine ideenreiche Verbindung eingehen.

„Eine überzeugende Veranstaltung, die ihren Anspruch durch anregende Referenten und die innovative World-Café-Methode voll eingelöst hat“, so Barbara Brockamp, Leiterin der Stadtbibliothek Minden. Direktorin Hannelore Vogt von der Stadtbibliothek Köln fügt an: „Die Veranstaltung war wieder ein toller Erfolg. Obwohl ich schon viel zum Thema weiß, konnte ich neue und inspirierende Gedanken mitnehmen. DANKE.“ „Für mich als Kulturdezernent die perfekte Gelegenheit, einen tieferen Einblick in die aktuelle Fachdiskussion bei den Bibliotheken zu gewinnen“, ergänzte Walter Neuling von der Bezirksregierung Detmold. Dass es nicht nur bei der Strategiebildung bleiben darf, unterstrich die Landtagsabgeordnete Verena Wicke-Scheil (Bündnis 90/Die Grünen) aus Sachsen-Anhalt eindrucksvoll in ihrem Resümee: „Die Veranstaltung fand ich sehr gelungen, lebendig, auf hohem Niveau und sehr anregend, auch für meine parlamentarische Arbeit. Wenn Bibliotheken in Zukunft erfolgreich sein wollen, dann müssen sie allerdings viel offensiver auftreten!“

Weitere Informationen zu den Konferenz-Themen und zum World Café lesen Sie im Blog zur Konferenz http://chancen2014.wordpress.com sowie unter http://chancen2014.ekz.de

Ihr Ansprechpartner:
Andreas Mittrowann
Telefon 07121 144-111
Andreas.Mittrowann@ekz.de