Digitale deutschsprachige Medien weltweit ausleihen

In Ankara möchte ein Vater seinen Kindern zum Einschlafen ein Hörbuch mit deutschen Märchen vorspielen. In Hanoi will ein Leser nicht auf die Ankunft des aktuellen Spiegel-Magazins warten, sondern die neue Ausgabe gleich nach Erscheinen lesen. In Bratislava sitzt eine Frau abends hungrig in der Küche und möchte schwäbische Maultaschen zubereiten. Wer im Ausland digitale deutschsprachige Medien nutzen möchte, kann dies über die Onleihe des Goethe-Instituts tun. Dort findet man mehr als 8500 eBooks, eAudios, ePaper, eMagazine, und eVideos.
Weitere Informationen zur Onleihe des Goethe-Instituts finden Sie unter http://www.goethe.de/onleihe.

Advertisements

Einfach Lesen! Ein Workshop zur Vermittlung von Kinderbüchern in arabischer Übersetzung

Gemeinsam haben das Goethe-Institut, die Bibliothek am Luisenbad sowie der Deutsche Bibliotheksverband mit seinen Kommissionen Interkulturelle Bibliotheksarbeit und Kinder- und Jugendbibliotheken den Workshop Einfach Lesen! initiiert und organisiert. Dieser richtet sich an Bibliotheksmitarbeiterinnen und -mitarbeiter aus Kinder-und Jugendbibliotheken sowie Ehrenamtliche, die sich in der Arbeit mit geflüchteten Kindern engagieren. Im Rahmen des Workshops soll es darum gehen, Projektideen und Konzepte für zielgruppengerechte Leseförderung auszutauschen. Darüber hinaus sollen anhand eines Buchpakets mit 20 deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchtiteln in arabischer Übersetzung Ideen entwickelt werden, wie geflüchteten Kindern Bücher, Bilder und Geschichten vermittelt werden können.

Der Workshop findet am 17. Juni 2016 in Berlin statt. Details zur Anmeldung entnehmen Sie bitte der Website des dbv. Die Teilnahme ist dank der großzügigen Unterstützung der Japan Art Association kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist auf 60 beschränkt.

Kongress-App jetzt verfügbar

Die App zum 6. Bibliothekskongress ist jetzt in allen Stores verfügbar und kann heruntergeladen werden. Näheres dazu finden Sie auf der Kongress-Website unter „Aktuelles“.

Mit der App haben Sie den idealen Begleiter für Ihren Kongressbesuch in der Hand und erhalten alles Wissenswerte im Taschenformat. Alle Informationen zum Kongress allgemein, zum gesamten Programm, zu Sprechern und zu Ausstellern sowie verschiedene multimediale Features sind damit stets nur einen Fingerklick weit von Ihnen entfernt.

• Informieren Sie sich über alle Sitzungen und Präsentationen und erstellen Sie sich Ihren persönlichen Kongressplan.
• Halten Sie all Ihre Notizen und Lesezeichen in „Mein Kongress“ fest und senden Sie sich Ihre Bild-, Ton- oder Textnotizen direkt per Email zu.
• Orientieren Sie sich vor Ort mit Karten und lassen Sie sich anzeigen, wo welcher Raum oder Ausstellungsstand zu finden ist.
• Lernen Sie die Aussteller und Partner des Kongresses kennen und erfahren Sie wann welcher Referent beim Kongress spricht.
• Machen Sie ein Selfie und teilen Sie Ihren Kongressbesuch mit Freunden, Bekannten und Kollegen über die App.
• Erstellen Sie sich eine Kongress-Visitenkarte und kommen Sie über das Netzwerk mit anderen Teilnehmern in Kontakt.

Der Bibliothekskongress 2016 auf einen Klick.

Sie finden die App in den Stores unter Verwendung folgender Suchwörter:

BID 2016, BID, BID2016, Bibliothekskongress

 

 

 

Studie und Konferenz: Mehrheit der Bürger hält Bibliotheken auch in Zukunft für wichtig

2016Chancen_Gruppenbild

Referenten und Veranstalter bei der internationalen Konferenz „Chancen 2016: Bibliotheken meistern den Wandel“

Aktuelle Allensbach-Umfrage und Bibliothekskonferenz „Chancen 2016: Bibliotheken meistern den Wandel“ zeigen Herausforderungen und Lösungsansätze

Die Deutschen wollen, dass es in ihrem Land auch in Zukunft öffentliche Bibliotheken gibt. Dieses war eines der Ergebnisse einer aktuellen Allensbach-Studie, die im Rahmen der internationalen Konferenz „Chancen 2016: Bibliotheken meistern den Wandel“ am 28. Januar 2016 im Goethe-Institut in München vorgestellt wurde. 58 Prozent der Bürger im Alter von 16 bis 75 Jahren finden es demnach wichtig, dass Bibliotheken in Deutschland weiterhin eine feste Größe sind, 32 Prozent halten es sogar für sehr wichtig.

Digitalisierung, neue Technologien, Strukturwandel in den Kommunen, Zuwanderung und Flüchtlinge – genau wie die Bürgerinnen und Bürger, stehen die Bibliotheken vor großen Herausforderungen. Diesen widmete sich die Konferenz, zu der Klaus Krischok, Abteilungsleiter Information Goethe-Institut, zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland willkommen hieß.

Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlamentes, bezeichnete in seiner Videobotschaft Bibliotheken als „Orte des Zusammenkommens“ und des Dialogs. „Bibliotheken sind für den einzelnen Besucher, für die Gesellschaft insgesamt und unser Zusammenleben in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt von immenser Bedeutung. Die Zukunft dieser bedeutenden Institution des öffentlichen Lebens zu garantieren, ist eine wichtige Aufgabe für uns alle.“

Als designierte Präsidentin des bibliothekarischen Weltverbandes IFLA betonte Glòria Pérez-Salmerón im Rahmen der Konferenz: „Unser Ziel ist, dass Bibliotheken in einem sich immer schneller wandelnden Umfeld eine feste Größe bleiben, die Bürgern den gleichberechtigten Zugang zu Wissen, Informtion und kulturellem Erbe sowie zu einem umfassenden bibliothekarischen Service sichert, um so aktiv zu einer gut informierten, starken Gesellschaft beizutragen. Bibliotheken sind Motoren des Wandels, die eine nachhaltige Entwicklung antreiben.“

Ob Bibliotheken dieses Ziel erreichen, hängt entscheidend davon ab, inwieweit es ihnen gelingt, die sich verändernden Bedürfnisse und Erwartungen der Bürger zu erkennen und aufzugreifen, so die aktuelle Allensbach-Studie „Die Zukunft der Bibliotheken in Deutschland“. 26 Prozent der Bevölkerung haben dieser zufolge im vergangenen Jahr regelmäßig eine Bibliothek besucht. Damit bewegt sich die Bibliotheksnutzung trotz des digitalen Wandels auf konstant hohem Niveau. Auch Jüngere nutzen das Angebot weit überdurchschnittlich. Von den 16- bis 29-Jährigen haben 35 Prozent in den letzten zwölf Monaten eine Bibliothek genutzt.

Wie aber stellen sich die Bürger die ideale Bibliothek vor? 76 Prozent wünschen sich ein umfangreiches Angebot an Büchern, E-Books, Zeitschriften, Musik und Filmen; 70 Prozent möchten eine gute fachliche Beratung durch geschultes Personal. Nahezu ebenso viele – 71 Prozent – halten eine angenehme Atmosphäre für sehr wichtig.

Die zukunftsgerichtete Konferenz „Chancen 2016“ war ein deutliches Signal, dass Bibliotheken auf dem richtigen Weg sind, die Rolle in der Gesellschaft einzunehmen, die ihnen die Allensbach-Studie bescheinigt.

Veranstalter waren die ekz.bibliotheksservice GmbH und ihre Partner, der Berufsverband Information und Bibliothek (BIB), der Deutsche Bibliotheksverband (dbv), das Goethe-Institut e. V. und die Münchner Stadtbibliothek.

Mehr Informationen zur Veranstaltung, die Allensbach-Studie und die Grußbotschaft von Martin Schulz finden Sie auch hier.

Ihr Ansprechpartner:
Andreas Mittrowann
Bibliothekarischer Direktor
ekz.bibliotheksservice GmbH
Telefon 07121 144-111
Andreas.Mittrowann@ekz.de

 

Anmeldung zum Bibliothekskongress 2016 jetzt möglich

Bibliothek und Information Deutschland veranstaltet vom 14. bis zum 17. März 2016 den 6. Bibliothekskongress in Leipzig unter dem Motto „Bibliotheksräume – real und digital“. Die Anmeldung zum Kongress ist seit 1. Dezember 2015  auf der Kongress-Website http://www.bid-kongress-leipzig.de  möglich. Der Frühbuchertarif gilt noch bis zum 10. Februar 2016.
Eine Übersicht über die Tagungsgebühren sowie das Kongressprogramm finden Sie ebenfalls auf der Kongresswebsite.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Festakt zur Verleihung der Karl-Preusker-Medaille an Prof. Dr. Konrad Umlauf

Verleihung der Karl-Preusker-Medaille an Prof. Dr. Konrad Umlauf im Grimm-Zentrum der UniversitŠtsbibliothek der Humbold-UniversitŠt zu Berlin. Der PreistrŠger: Prof. Dr. Konrad Umlauf

Foto: Katrin Neuhauser

Bei einem Festakt im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin wurde Prof. Dr. Konrad Umlauf am 30. Oktober mit der Karl-Preusker-Medaille ausgezeichnet. Bibliothek und Information Deutschland würdigte damit seine herausragenden Leistungen als Bibliothekswissenschaftler und -praktiker. Die Laudatio hielt Prof. em. Birgit Dankert.
Die Laudatorin betonte, dass Professor Umlauf in seinem Handeln in und für Bibliotheken von einer kulturpolitischen Programmatik geleitet ist. Er versteht die öffentliche Bibliothek als „Instrument des mündigen Bürgers“, die durch ein professionelles Bestandsmanagement und die Evaluierbarkeit ihrer Qualität den Erwartungen und Wünschen ihrer Benutzer Rechnung tragen muss.
Umlauf selbst erprobte dieses Konzept zunächst an der Amerika-Gedenkbibliothek und dann, während seines „schwäbischen Jahrzehnts“ (1983-1992), als Leiter der Stadtbibliotheken Ludwigsburg und Heilbronn. Seit seiner Berufung zum Universitätsprofessor 1992 wirkte er als erfolgreicher Hochschullehrer und Fachautor von mehr als 400 Publikationen. Er sei, so Dankert, für die Bibliothekarinnen und Bibliothekare  in der Praxis, wie für die Wissenschaft und den bibliothekarischen Zukunftsdiskurs immer der „verlässliche Pionier“, der „bibliothekarische Frontmann“ gewesen.

Professor Umlauf zeichnete in seiner Dankesrede ein kühnes Zukunftsbild der Bibliothek: Sie werde als Einrichtung ihre feste räumliche Gefügtheit verlieren, sich in einem „fluiden“ räumlichen Zusammenhang mit anderen Institutionen wiederfinden. Auch der bibliothekarische Beruf werde seine Bindung an die Bibliothek zunehmend verlieren. Während früher die Dienstleistungen der Bibliothekare im Vordergrund standen, werden es in Zukunft die Aktivitäten der Nutzer sein. Diese wiederum werden ebenso voneinander lernen und leihen wie sie dies bisher in Bezug auf die Bibliothek taten. „Die Medien der eigenen Bibliothek“, so Umlauf, „werden keine dominante Rolle spielen, weil Medien noch stärker als heute omnipräsent und frei zugänglich sein werden. Benutzer werden mehr Medien untereinander leihen und tauschen als aus der Bibliothek beziehen.“ Die Einhaltung ethischer Grundsätze werde in diesem Szenario an Bedeutung gewinnen.

Ralph Deifel, Vorstandsmitglied des Deutschen Bibliotheksverbandes, stellte in seinem Grußwort neue Entwicklungen der Kampagne „Netzwerk Bibliothek“ des dbv vor. Auf der Deutschlandkarte der Kampagne sind mittlerweile 520 Bibliotheken mit digitalen Angeboten verzeichnet. Nutzerinnen und Nutzer können sich so ein Bild von den digitalen Services ihrer Bibliotheken vor Ort und überregional machen. Deifel zog eine positive Bilanz der diesjährigen Aktionswoche, die mit der Preisverleihung zu Ende ging.

Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Anna Barbara Kastelewicz (Violine) und Uwe Streibel (Klavier), die Werke aus der Zeit des Barock zu Gehör brachten.

Verleihung der Karl-Preusker-Medaille an Prof. Dr. Konrad Umlauf im Grimm-Zentrum der UniversitŠtsbibliothek der Humbold-UniversitŠt zu Berlin. v.l. Dr. Heinz-JŸrgen Lorenzen, Prof. Dr. Konrad Umlauf, Prof. em. Birgit Dankert, Prof. Dr. Andreas Degkwitz, Ralph Deifel

v.l. Dr. Heinz-JŸrgen Lorenzen, Prof. Dr. Konrad Umlauf, Prof. em. Birgit Dankert, Prof. Dr. Andreas Degkwitz, Ralph Deifel                           Foto: Katrin Neuhauser

Chancen 2016

Am 28. Januar 2016 findet die Konferenz  „Chancen 2016: Bibliotheken meistern den Wandel“ in den Räumlichkeiten der Zentrale des Goethe-Instituts München statt. Der Eröffnungsvortrag wird von Glòria Pérez-Salmerón, der designierten Präsidentin der IFLA, gehalten.
Das Anmeldeformular und weitere Informationen zu den Vorträgen finden Sie unter http://chancen2016.ekz.de

Die Konferenz ist eine Kooperation zwischen der ekz.bibliotheksservice GmbH, dem Berufsverband Information und Bibliothek (BIB), dem Deutsche Bibliotheksverband (dbv), der Stadtbibliothek München und dem Goethe-Institut.

 

 

Professor Dr. Konrad Umlauf erhält die Karl-Preusker-Medaille 2015

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Bibliothek & Information Deutschland (BID) e.V., verleiht die Karl-Preusker-Medaille 2015 an den renommierten Bibliothekswissenschaftler und –praktiker Professor Dr. Konrad Umlauf, der am bibliothekswissenschaftlichen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin lehrt.
Die Bundesvereinigung würdigt damit Umlaufs herausragende Kompetenz in Theorie und Praxis des Bibliotheks- und Informationssektors. Die Auszeichnung wird am 30. Oktober im Grimm-Zentrum in Berlin verliehen.

>>> zum Wortlaut der Pressemitteilung

Ausschreibung: BKM-Preis Kulturelle Bildung 2016

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) vergibt 2016 zum achten Mal den Preis für Kulturelle Bildung. Ausgezeichnet werden drei herausragende Projekte der kulturellen Vermittlung, die bundesweit modellhaft und innovativ sind sowie nachhaltig wirken und bislang unterrepräsentierte Zielgruppen besonders berücksichtigen. Die drei Preisträger erhalten ein Preisgeld von jeweils 20.000 Euro. Bereits die Nominierung eines Projekts ist mit einem Anerkennungspreis in Höhe von jeweils 5.000 Euro verbunden.

Bibliotheken leisten mit ihren Initiativen zur Vermittlung und Förderung von Sprach-, Lese-, Literatur- und Medienkompetenz einen fundamentalen Beitrag zur kulturellen Bildung. Wir möchten Sie daher ausdrücklich ermutigen, sich um den Preis zu bewerben. Es werden Projekte mit außergewöhnlicher Qualität und Modellcharakter honoriert. Der künstlerische Aspekt steht dabei im Vordergrund, so dass nicht alle Leseförderprojekte in Frage kommen.

Bitte beachten Sie, dass eine Direktbewerbung bei der BKM nicht möglich ist. Vorschlagsberechtigt für den Bibliotheksbereich ist BID als Dachverband der Bibliotheksverbände.

Das Auswahlverfahren ist zweistufig. Eine Jury von BID wird drei begründete Vorschläge aus den eingesandten Bewerbungen auswählen und sie bei der BKM einreichen. Eine Fachjury bei der BKM nominiert anschließend zehn Projekte für die Endrunde.

Einsendeschluss für die Bewerbungen bei BID ist der 10. Oktober 2015. Die Preisverleihung wird voraussichtlich im Juni 2016 auf Schloss Genshagen bei Berlin stattfinden.

Alle Informationen zu den Teilnahmebedingungen sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier als Download.

Reichen Sie Ihre Bewerbung (ausschließlich auf dem elektronischen Vorschlagsformular) bis 10. Oktober 2015 per E-Mail bei Kathrin Hartmann hartmann@bibliotheksverband.de ein.
Frau Hartmann berät Sie auch im Vorfeld Ihrer Bewerbung telefonisch unter 030-6449899-15.

Dr. Ekaterina Genieva – Nachruf

Formuliert man Gedanken an Frau Dr. Ekaterina Genieva ist mir besonders in Erinnerung der Monat August 1991, denn die IFLA veranstaltete ihre weltweite Konferenz in Moskau und Frau Dr. Genieva war die Mitorganisatorin jener Konferenz, als am 19. August der Putsch gegen den damaligen Präsidenten Michail Gorbatschow ausgelöst wurde.

Bevor die IFLA begann, war sie inhaltlich schon beendet, weil statt Bibliotheksthemen nun Weltthemen auf der Agenda standen. Die Bibliothek für Ausländische Literatur, die Frau Dr. Ekaterina Genieva bis zu ihrem Tod geleitet hat, lag – und befindet sich auch heute noch – mitten auf der Achse zum Kreml – im Zentrum von Moskau, wo man die Auseinandersetzungen und Errichtung der Barrikaden vom Fenster aus beobachten konnte.

In dieser Situation sehe ich noch heute Frau Dr. Genieva mutig und couragiert handeln, da sie die Verantwortung übernahm, eine Sonderausgabe einer regierungsunabhängigen Zeitung drucken zu lassen, die aktuelle Informationen  gegen die Putschisten beinhaltete, um die junge Demokratie in der gerade untergegangenen Sowjetunion zu retten, was den Umständen entsprechend hätte tödlich enden können.

Wie man weiß, war das Ergebnis der damals dramatischen Situation, die die Welt in Atem hielt, dass die demokratischen Kräfte sich durchsetzen konnten und somit Frau Dr. Ekaterina Genieva noch jahrzehntelang bis zu ihrem Tod positiv auf uns wirkte, da sie für Toleranz, Menschenwürde und einer offenen Gesellschaft, insbesondere in den vergangenen Jahren, zum Synonym wurde.

Gestern konnten wir in Moskau persönlich von Frau Dr. Genieva Abschied nehmen.

Wir verbeugen uns vor einer außerordentlich mutigen Frau, die unter anderem 2014 dem Goethe-Institut Moskau den Aleksander-Men-Preis verlieh und stets eine gerngesehene Partnerin bei den deutschen Kulturinstitutionen war.

Für das Goethe-Institut, die Kolleginnen und Kollegen aus Moskau